Wirksame Maßnahmen setzen eine belastbare Diagnose voraus. Wir erheben, wo Ihr Unternehmen bei Gesundheit, Zufriedenheit und Motivation steht, und leiten daraus begründeten Handlungsbedarf ab.
Dafür setzen wir wissenschaftlich fundierte Diagnoseinstrumente ein und verdichten Kennzahlen, die in Ihrem Unternehmen bereits vorliegen.
Kostenloses Erstgespräch
Wir klären Ihre Fragestellung und welche Erhebung dazu passt.
Was wir untersuchen
Psychische Belastung und Beanspruchung
Befragung der Mitarbeitenden zu Arbeitsbedingungen und deren Folgen, mit etablierten Verfahren wie COPSOQ, ERI-Fragebogen oder Work Ability Index.
Zufriedenheit und Motivation
Analyse von Arbeitszufriedenheit, Bindung und Motivation, ausgewertet nach Bereichen und Gruppen.
Führung und Teamklima
Führungsfeedback und Klimaanalysen. Beide Felder lassen sich gestalten und wirken auf Fehlzeiten und Fluktuation.
Berufsbezogene Persönlichkeit
Erfassung berufsrelevanter Persönlichkeitsmerkmale für Personalauswahl und Personalentwicklung.
Fähigkeiten und Leistung
Tests spezieller Fähigkeiten wie Raumvorstellung und allgemeiner Leistungen wie Konzentration oder Vigilanz.
Kennzahlen im BGM
Vorhandene Daten zu Fehlzeiten, Fluktuation und Überstunden aufbereiten, verdichten und mit Befragungsergebnissen verbinden.
Woran sich Handlungsbedarf zeigt
Einzelne Signale sind Hinweise. Belastbar wird der Bedarf, wenn mehrere Datenquellen in dieselbe Richtung weisen.
Kennzahlen
Steigende Fehlzeiten, Fluktuation, Qualitätsmängel oder Unfälle.
Befragungen
Geringe Zufriedenheit, hohe Belastung oder Kritik an der Führung.
Gespräche und Rückmeldungen
Wiederkehrende Konflikte, Überlastung oder fehlende Entwicklungsperspektiven.
Laufende Maßnahmen
Angebote, die wenig bewirken oder an der Umsetzung scheitern.
Methoden, passend zur Fragestellung
Befragung
Standardisiert und anonym. Sie erreicht viele Beschäftigte, erfasst auch soziale Faktoren wie Führung und erlaubt Vergleiche zwischen Gruppen.
Interview
Offen bis teilstandardisiert. Es erschließt Ursachen und Zusammenhänge, ausgewertet mit qualitativer Inhaltsanalyse.
Beobachtung
Für Arbeitsbedingungen, die sich direkt am Arbeitsplatz erfassen lassen, oder wenn Selbstauskünfte verzerrt wären.
Analyse vorhandener Daten
Fehlzeiten, Fluktuation, Überstunden und Qualitätskennzahlen ergänzen neue Erhebungen oder ersetzen sie.
Befragungen und Datenanalysen liefern den Überblick. Für die Feinanalyse und die Suche nach Maßnahmen folgen Interviews oder Workshops.
Was eine Messung belastbar macht
Zufriedenheit, Motivation oder Belastung lassen sich nicht direkt messen. Ein theoretisches Modell legt fest, welche Indikatoren erfasst werden. Mehrere Fragen zu einem Thema bilden eine Skala, und erst sie erlaubt Vergleiche zwischen Bereichen und über die Zeit.
Gültigkeit
Validität
Das Verfahren misst, was es messen soll. Validierte Instrumente sind vor ihrem Einsatz wissenschaftlich überprüft.
Genauigkeit
Reliabilität
Die Messung ist genau und liefert bei Wiederholung vergleichbare Ergebnisse.
Unabhängigkeit
Objektivität
Durchführung und Auswertung hängen nicht davon ab, wer sie vornimmt.
Hinzu kommen Referenzwerte, die eine Einordnung im Branchen- oder Berufsvergleich erlauben, und ein vertretbarer Aufwand für die Befragten.
Theoriegeleitet auswählen
Wir wählen Instrumente auf der Grundlage arbeits- und organisationspsychologischer Modelle, etwa des Modells beruflicher Gratifikationskrisen oder des Job-Demands-Resources-Modells. So erklärt die Diagnose auch, wodurch Belastung entsteht.
Worauf es bei Befragungen ankommt
- Beschäftigte früh über Zweck und Ablauf informieren
- Anonymität sichern: Auswertung erst ab fünf Personen je Einheit
- Ergebnisse zurückmelden und gemeinsam deuten
- Maßnahmen folgen lassen, damit Vertrauen und Beteiligung erhalten bleiben
So gehen wir vor
01
Auftrag klären
Anlass, Ziele und Beteiligte abstimmen und das Vorgehen vereinbaren.
02
Daten erheben
Vorhandene Daten sichten, befragen, beobachten oder Interviews führen.
03
Diagnose stellen
Ergebnisse zurückmelden, gemeinsam deuten und den Handlungsbedarf bestimmen.
04
Wirkung prüfen
Maßnahmen ableiten und mit einer Wiederholungsmessung überprüfen, ob sie wirken.
Ihr Ansprechpartner
Prof. Dr. Thomas Olbrecht ist Diplom-Psychologe und Professor für Gesundheitsmanagement und Wirtschaftspsychologie an der FOM Hochschule. Seine Forschungsschwerpunkte sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Kennzahlen und die Analyse psychischer Gefährdung.
Welche Frage möchten Sie beantwortet haben?
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Fragestellung, Methode und Aufwand.
Quellen: Neuner, R. (2019): Psychische Gesundheit bei der Arbeit. 3. Auflage, Springer Gabler · Kauffeld, S. (2019): Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie für Bachelor. Springer · Siegrist, J. (1996): Modell beruflicher Gratifikationskrisen.